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Alles über Schulden Schuldnerberatung und Verbraucherinsolvenz

Auf meinem Der Heinrich Schreiber Blog veröffentliche ich eine Serie, die über alle Momente der Verschuldung und Zahlungsunfähigkeit aufklärt.

 

Im veröffentlichtem 1. Teil berichte ich von einem Fall, dessen Beratung ich vor einigen Jahren übernahm. Die Situation ist durchaus bei jedem dritten Schuldner zu beobachten, eine Verschuldung, dessen Ursache in der Trennung der Ehegemeinschaft liegt. Kommt dann noch eine Arbeitslosigkeit hinzu, wird nicht selten vor dem Problem geflüchtet.

Ich zeige auf was man tun kann, um zumindest schon einmal seine Post zu ordnen. Gleichzeitig kann sich jeder Interessierte dort (als PDF-Datei) einen Bogen zur Erfassung seiner Gläubiger downloaden und für seine Aufstellung benutzen.  Diese Datei wurde bisher nur den Teilnehmern unseres 18wöchigen Onlinekurses (Schulden selber regulieren – aber richtig) zur Verfügung gestellt.

Im nächten Teil werde ich die Schreiben der Gläubiger, Inkasso- und Rechtsanwaltsbüros erläutern und was die Konsequenzen sein könnten.

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VERSICHERUNGEN und SCHULDEN

Nützliche und unnützliche Verträge

Auffällig ist, wenn ich nach den laufenden Ausgaben frage, dass viele Mandanten von mir die wichtigste Versicherung nicht haben. Ich sehe laufend, dass monatliche Beitrage in die Unfallversicherung gezahlt werden. Ja selbst eine “Handywertgarantie-Versicherung” (ich glaube so hieß die) lag neulich in den Unterlagen.

Ich werde hier nicht zu dem Sinn oder Unsinn von einzelnen Absicherungen Stellung nehmen (auch wenn ich es könnte) ABER, auffällig ist, dass in der Tat die wichtigste Versicherung bei 40% meiner Mandanten fehlt…

DIE private HAFTPFLICHTVERSICHERUNG!


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Verbraucherinsolvenz bereits nach 10 bis 18 Monaten erledigt

Die Wahrheit über eine Verbraucherinsolvenz in Deutschland

Der Deutsche Gesetzgeber hat in der Insolvenzordnung InsO festgelegt, dass dem Antrag auf Verbraucherinsolvenz ein außergerichtlicher Einigungsversuch aufgrund eines Planes vorangegangen sein muss. Wie ein solcher Plan letztlich aussieht ist nicht vorgeschrieben. Er muss jedenfalls einen ernstliches Bemühen um eine Einigung mit seinen Schuldnern erkennen lassen. Aus diesem Grunde wird teilweise von den Insolvenzgerichten vertreten, ein statischer Nullplan – also das Angebot ohne Berücksichtigung der zukünftigen Einkommensentwicklung und wirtschaftlichen Verhältnisse – führt zur Ablehnung des Antrages.

Ist aber der außergerichtliche Einigungsversuch mit ernsthaftem Bemühen erfolgt und haben die Gläubiger nicht zu 100% zugestimmt gilt dieser Versuch als gescheitert. Es darf also der gerichtliche Antrag auf Eröffnung der Verbraucherinsolvenz gestellt werden. Dazu hat jetzt der Schuldner 6 Monate Zeit.

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Schuldenregulierung und Web2.0

Verbraucherinsolvenz und Hilfe bei der Regulierung von Schulden

Unsere Präsenz bei Facebook

 

Seit einigen Monaten hat unsere Kanzlei eine sog. Fanpage, auch Unternehmenseite genannt, bei Facebook. Der Bedarf an Informaionen ist auch im Bereich Social Media nicht zu verkennen. Ungewöhnlich ist das nicht, denn auch in den Sozialen Netzwerken spiegeln sich die gesellschaftlichen Gruppen genau so wieder, wie in der Realität. Immerhin sind in Deutschland 3,5 Millionen Privathaushalte hoch verschuldet. Mindestens eine Person befindet sich bereits in einer Zahlungsunfähigkeit. Der Bedarf an Informationen hinsichtlich Verbraucherinsolvenz, Schuldenvergleich und Schuldenregulierung ganz allgemein ist hoch.

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Wieviel Einkommen verbleibt bei einer Verbraucherinsolvenz

Wird das Einkommen des Ehepartners bei einer Verbraucherinsolvenz berücksichtigt?

Nicht nur bei einer Verbraucherinsolvenz, sondern auch bei Pfändungen können die Einkommen von Berechtigten auf Unterhalt Berücksichtigung finden

Die Frage wird mir immer wieder gestellt nämlich: “wieviel bleibt mir zum Leben übrig, wenn ich eine Verbraucherinsolvenz beantrage?” Ich weise dann immer zuerst einmal auf die Obliegenheiten hin, die ein Schuldner in der Verbraucherinsolvenz erfüllen muss. Sie sind in der Insolvenzordnung im § 295 InsO geregelt.

Absatz 1 regelt die Obliegenheit eines Angestellten und Absatz 2 die eines selbstständig tätigen “Insolaners”. Ich werde später einmal genauer auf diese beiden Absätze eingehen.

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Titulierte Schulden verjähren nach 30 Jahren

Die Praxis: Schulden existieren lebenslang

Bei titulierten Schulden ist der Beginn der Laufzeit flexibel und beginnt immer wieder neu

Eine 74 jährige Schuldnerin meldete sich bei mir, weil sie von einem Inkassoinstitut wegen einer Forderung in Höhe von 3.500,- Euro angeschrieben wurde. Sie können sich vorstellen, dass die Dame außer sich vor Empörung war, denn Sie war stolz darauf, KEINE Schulden zu haben. Jetzt aber eine Forderung von 3.500,- Euro, und es soll angeblich ein Vollstreckungsbescheid existieren, das konnte sie sich nicht vorstellen.

Wir erhielten das Mandat und los ging es. Das Inkassounternehmen teilte uns mit, vor ca. 28 Jahren hätte die Mandantin bei Neckermann Waren bestellt, in Höhe von ca. 300,- DM und nicht bezahlt. Die Sache wurde dann damals tituliert. Mit Zinsen und Gebühren ist inzwischen eine Gesamtforderung von 3.500,- Euro entstanden. Daran konnte sich die Dame nun wirklich nicht mehr erinnern aber wie auch immer, da lag ein rechtskräftiger Titel vor und das zählt.

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Schulden – Schuldenregulierung und ein erfolgreicher Vergleich

VERGLEICH – WARUM SAGEN GLÄUBIGER JA ?

Diese Frage zum Vergleich bestehender Schulden wurde mir gestern Abend von einer, in meinem privaten Facebookaccount hinzugefügten, Freundin gestellt.

Kurz zum Hintergrund:
In meinem Facebook-Freundeskreis war/ist eine nette Freundin, die mich vor einigen Monaten ansprach und bat, ihr bei ihrem “Schuldenproblem” zu helfen. Sie schilderte mir, dass sich inzwischen bei ihr genau das abspielt, was ich => hier <= beschrieben hatte. Nämlich, sie ging kaum noch an den Briefkasten und wenn doch, dann mit Widerwillen. Briefe wurden teilweise nicht mehr geöffnet, Kopfschmerzen…, Existenzängste…, schlaflose und zermarternde  Nächte…., Depressionen…. das volle Programm !

Wir einigten uns darauf, dass ich mir die Sache ansehe, zu ihren Gläubigern Kontakt aufnehme und versuchen werde, eine Abzahlungsvereinbarung zu treffen. Alle bisherigen Vorschläge einer Ratenzahlung waren gescheitert. Nach ein paar Tagen kamen ihre Briefe in einem dicken Umschlag an. Briefe, versehen mit an Büroklammern zusammen gehefteter Überweisungsträger (wo bereits Raten gezahlt wurden) und einigen ungeöffneten Mahnungen. Ein durchaus für mich alltägliches Bild.

Ich fand heraus:
Es handelte sich nur um 7 Gläubiger mit insges. ca 7.000 Euro Schulden. Ich schrieb alle an und ließ mir deren Forderungen mitteilen. Meiner Bitte, im engsten Familienkreis über die Schulden und deren Regulierung zu sprechen kam meine Facebook-Freundin nach. Nunmehr war auch die gesamte Familie bereit, etwas für die Realisierung eines Vergleiches beizusteuern. Danach machte ich den Gläubigern folgenden Vorschlag:

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P-Konto

Das neue Pfändungsschutzkonto ( P-Konto )
seit dem 01. Januar 2012

Das von Experten angekündigte Schreckensszenario scheint so nicht eingetroffen zu sein. Viele Empfänger von Sozialleistungen würden in 2012 mit leeren Taschen dastehen, weil der Pfändungsschutz von Sozialleistungen und gerichtliche Freigabebeschlüsse ihre Gültigkeit verlieren würden, traf so nicht ein.

Allerdings wurden wir in den letzten Tagen mehrmals erneut nach Informationen zum P-Konto gefragt. Das Bundesministerium der Justiz veröffentlichte Ende November 2011 ein Merkblatt mit den am häufigsten gestellten Fragen zum Auslaufen des bisherigen Kontenpfändungsschutzes.

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DAS TEAM
  • Dr. jur Friedrich-Christian von Loeper

  • Rechtsanwalt
  •  Insolvenzrechtliche Beratung
  •  Familien- und Verkehrsrecht
  •  Ausländerrecht
  • kommunales Verwaltungsrecht
  •  Bauverwaltungsrecht
  •  englisches Recht

____________________

 
  • Heinrich  Schreiber

  • Betriebswirt

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  •  Existenzgründung auch bei X bestehender Insolvenz
  • private Insolvenz in England
  •  GmbH Insolvenz droht
KURZ + KNAPP + AKTUELL

Altersarmut

(18. 02. 2012) Bereits am 19. November 2011 wiesen wir auf die tendenziell überhöhe Überschuldung der über 55jährigen Verbraucher hin (iff-Überschuldengsreport 2011 sowie Facebook). Nunmehr hat auch laut einer Analyse der Wirtschaftsauskunftei Buergel-Pressemeldung-wg-Altersschulden-2012 die Zahl der Privatinsolvenzen in der Altersgruppe 60 Jahre und älter in 2011 um 6,7% zugenommen. Allerdings seien Frauen in dieser Altersgruppe stärker betroffen als Männer. Im Vergleich zu den männlichen Senioren, deren Steigerung immerhin 3,3 % beträgt, liegt der Anstieg bei den weiblichen Senioren bei beachtlichen 12,3 %. Betroffen von der Verbraucherinsolvenz in der Altersgruppe 60 Jahre und älter sind insbesondere Arbeitnehmer mit geringen Einkommen. Gerade bei den Frauen sind viele der Betroffenen geringfügig oder nur zeitlich befristet beschäftigt oder arbeiten in Teilzeit. Neben dem weiter sinkenden Rentenniveau tragen auch Arbeitslosigkeit und Niedriglöhne dazu bei, dass immer mehr Menschen im Alter von Armut bedroht sind.


Energiearmut in kalten Tagen

(14. 02. 2012) Aufgrund offener Strom- und Gasrechnungen sind immer mehr Privathaushalte von Sperren betroffen. Laut Verbraucherzentrale NRW entwickelt sich die "Energiearmut" immer mehr zu einer sozialen Dimension. Der Energielieferant Vattenfall erklärt in einer Pressemitteilung, das Unternehmen würde in diesen kalten Tagen von einer Sperre Abstand nehmen. Diese "Rücksicht" habe man bereits im Winter 2010/11 angewandt. Danach würde aber wieder sämtliche (auch die offenen) Sperren erfolgen.


Keine Restschuldbefreiung

(09.02.2012) Versagung der Restschuldbefreiung aufgrund von Handlungen zwischen Eröffnungs- und Schlusstermin. Die Restschuldbefreiung kann dem Schuldner auf Antrag eines Insolvenzgläubigers auch dann versagt werden, wenn er vorsätzlich oder grob fahrlässig in der Zeit zwischen Eröffnung des Insolvenzverfahrens und Schlusstermin schriftlich unrichtige oder unvollständige Angaben über seine wirtschaftlichen Verhältnisse macht, um einen Kredit zu erhalten, Leistungen aus öffentlichen Mitteln zu beziehen oder Leistungen an öffentlichen Kassen zu vermeiden. BGH, Beschluss vom 01.12.2011, IX ZB 260/10, ZInsO 05/2012, 192


Weniger Verbraucherinsolvenzen

(07.02.2012)  Die Creditreform meldet in ihrer Pressemeldung, dass die Zahlen der Verbraucherinsolvenzen in Westeuropa leicht Rückgängig seien. So wurden 2011 in Westeuropa insgesamt 373.284 zahlungsunfähige natürliche Personen erfasst. Das ist ein Rückgang um rund 5.800 Personen gegenüber dem Vorjahr (379.091 Fälle). Zurückzuführen sei der Rückgang hauptsächlich auf die Entwicklung in Deutschland (minus 5,8 Prozent; 129.800 Fälle) und Großbritannien (minus 8,8 Prozent; 143.871 Fälle). Ein deutlicher Zuwachs an Privatinsolvenzen gäbe es in Frankreich (plus 26,4 Prozent; 56.079 Fälle), gefolgt von den Niederlanden (plus 26,0 Prozent; 14.344 Fälle) und Finnland (plus 19,7 Prozent; 3.531 Fälle).


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